Aufruf zum 6. März

Gemeinsam feministisch – auf einen kämpferischen 8. März!

Gründe sich gegen die herrschenden Missstände zu wehren gibt es genug! Die Corona-Pandemie dauert nun schon ein ganzes Jahr an und bestimmt unsere Leben. Ein Jahr, in dem die Intensivstationen Menschen vor den Türen abweisen müssen, weil es nicht genug Betten gibt – und auf dem Gesundheitssektor trotzdem weiter gespart wird. Ein Jahr, in dem Pflegende konstant psychisch und physisch überlastet wurden – ihre „systemrelevante“ Arbeit aber weiter unterbezahlt wird während absurde Boni an irgendwelche CEOs ausbezahlt werden. Ein Jahr, in dem die u.a. durch Schul-Schliessungen aufgehäufte Care-Arbeit wie selbstverständlich unbezahlten Frauen*, trans*, inter* und genderqueeren* Personen zugeschoben wird. Ein Jahr in welchem die häusliche Gewalt stark zugenommen hat. Ein Jahr der vorgegebenen Solidarität, in welchem institutioneller Rassismus verstärkt und prekäre Lebensverhältnisse weiter verschlimmert wurden. Kurz: Die Corona-Pandemie verschärft alle bestehenden Ungleichheiten.

Umso dringender ist es deshalb, dass wir den internationalen feministischen Kampftag vom 8. März nutzen und umso lauter und stärker gegen diese Missstände und das sie verursachende System kämpfen!

Seien wir vorsichtig miteinander, um gemeinsam gefährlich zu sein: Tragt Maske, gebt aufeinander Acht. Solidarische Schutzkonzepte sind Teil unseres Widerstands.

SAVE THE DATE: Samstag 6. März, ab 13.30
Weitere Infos zum Programm folgen bald

#8mrzunite

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